Three members of the Getzner company fire brigade stand smiling in the foreground, holding their helmets. In the background, a red fire truck with the words "FEUERWEHR" and "GETZNER" is parked in front of a modern building.

Experten für Gefahrenstoffe

Spezialwissen für den Ernstfall – intern und für die Region

Die Betriebsfeuerwehr Getzner übernimmt nicht nur innerhalb des Unternehmens eine tragende Rolle beim Schutz von Mitarbeitenden, Anlagen und Infrastruktur – sie ist auch ein wesentlicher Bestandteil des überregionalen Sicherheitsnetzes. Gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Bludenz fungiert sie als Gefahrenstoff- und Strahlenschutz-Stützpunkt für das Vorarlberger Oberland. Dieser besondere Auftrag bringt hohe Anforderungen mit sich – aber auch einen klaren Mehrwert für die Region: Denn im Umgang mit chemischen, biologischen oder radioaktiven Gefahrstoffen ist Erfahrung, Wissen und präzises Handeln gefragt.
A firefighter from the Getzner company fire brigade, wearing full protective gear, is stepping out of a red fire truck of type TLF 2000/200. The number "122" is visible on the vehicle.

Warum gerade Getzner?

Als Textilunternehmen mit vielen leicht brennbaren Materialien und betrieblichen Gefahrstoffen ist Getzner auf einen besonders wirksamen internen Brandschutz angewiesen. Um im Ernstfall nicht nur Sach-, sondern vor allem Personenschäden zu verhindern, wurde über Jahrzehnte hinweg spezialisiertes Know-how aufgebaut – etwa im Bereich Gefahrgutlogistik, Chemikalienlagerung und Brandverhalten technischer Textilien.

Was dabei einen echten Unterschied macht: Unsere Feuerwehrleute sind selbst Teil des Unternehmens. Sie kennen die Anlagen, Stoffe, Prozesse und Risiken bis ins Detail – und können dadurch im Ernstfall schneller und gezielter reagieren als jede externe Einsatzkraft.

 

A man and a woman from the Getzner company fire brigade stand smiling in full protective gear and helmets between two red fire trucks. The words "BETRIEBSFEUERWEHR GETZNER" are visible on the vehicle in the background.

Wissen teilen – Gemeinschaft stärken

Die logische Konsequenz aus dieser Kompetenz war klar: Wenn man dieses Wissen und diese Ausrüstung schon im Haus hat – warum sie nicht auch anderen zur Verfügung stellen?

So wurde aus der Betriebsfeuerwehr eine überbetriebliche Einsatzkraft, die heute bei Transportunfällen, Chemieunfällen oder Verdachtsfällen mit gefährlichen Stoffen im gesamten Oberland alarmiert werden kann.

Für diese Aufgaben braucht es nicht nur spezialisiertes Wissen, sondern auch entsprechende Schutzausrüstung und Technik. Die ständige Aus- und Weiterbildung sowie regelmäßige gemeinsame Übungen mit anderen Stützpunktfeuerwehren und Behörden sichern die Einsatzfähigkeit auf höchstem Niveau.