Innovation trifft Umwelt

Umweltschutz ist für uns mehr als nur ein Schlagwort

Der Firmensitz von Getzner Textil befindet sich in einer der schönsten Regionen dieser Erde. Unsere Umwelt liegt uns daher sehr am Herzen und wir betrachten es als vorrangige Aufgabe, bei der Produktentwicklung neben dem Kundennutzen besonders auf unsere Umwelt zu achten. Unser Team arbeitet engagiert daran, die Umweltleistung an allen Standorten des Unternehmens ständig zu verbessern. So tragen wir nicht nur aktiv zum Umweltschutz bei, sondern leben die Nachhaltigkeit als Teil unserer Firmenkultur.

Wir stehen für innovative Textilien mit höchstem Qualitätsanspruch

Die Getzner Textil AG wurde 1818 als Familienbetrieb in Bludenz gegründet. Heute zählt das Unternehmen zu den weltweit führenden Herstellern von Bekleidungsdamasten, Modestoffen sowie technischen Textilien und beschäftigt mehr als 1.500 Menschen.

Bei Getzner Textil werden Bekleidungsdamaste, Modestoffe für Hemden und Blusen, sowie technische Textilien höchster Qualität hergestellt. Neben der Weberei mit Vorwerk, ist in Bludenz der Veredelungsbetrieb mit Vorbehandlung, Garnfärberei, Stückfärberei und Ausrüstung angesiedelt. Weiters gibt es eigene Werkstätten, die technische Abteilung, Lager und Versand sowie die Verwaltung.

Umweltschutz wird aktiv in die Produktionsabläufe miteinbezogen.

Umweltschutz wird bei uns sehr ernst genommen. Ökologie und Nachhaltigkeit sind Kernpunkte in unserer Unternehmensphilosophie. Der Schutz der Umwelt und der Ressourcen haben höchste Priorität und sind auch als wesentliches Unternehmensziel festgehalten.

Die Anlagen zur Vorbehandlung (Bleichen, Waschen und Mercerisieren) sowie die Anlagen zum Färben von Fasern oder Textilien fallen unter das sogenannte IPPC-Recht (Integrated Pollution Prevention and Control), bei dem eine integrierte Anlagengenehmigung, die sich über alle Umweltmedien – Luft, Wasser, Abfall, Boden, Energie – erstreckt, erforderlich ist. Das Traditionsunternehmen Getzner Textil verfügt über einen modernst ausgestatteten Maschinenpark. Der Wasserverbrauch des Unternehmens wird genauso kontrolliert wie das Recycling der Abwässer. Anfallende Abwärme wird zum Heizen genutzt.

Garnfärberei

In der Garnfärberei besteht ein hoher Automatisierungsgrad. Alle Apparate sind mit Wärmerückgewinnungssystemen ausgestattet. Die Abwässer der gesamten Veredelung werden mit dem Rauchgas des Dampfkessels neutralisiert. In der Garnfärberei wird das Garn vorbehandelt, gefärbt und getrocknet.

Weberei mit Weberei-Vorwerk

In der Weberei mit Weberei-Vorwerk wird unter höchster Energieeffizienz gearbeitet. Hier sind die modernsten Webmaschinen mit unterschiedlichen Technologien im Einsatz.

Im Jahr 2001 wurde für die rückgewonnene Prozesswärme von der Druckluftstation und dem Dampfkessel ein Fernwärmenetz für die umliegenden öffentlichen Gebäude errichtet und seither erfolgreich betrieben. Der gesamte Wärmeeintrag ins Netz beträgt etwa 6,2 GWh pro Jahr. Intern werden davon rund 3,2 GWh pro Jahr eingesetzt.

Die Webmaschinen wurden elastisch gelagert und mit modernsten Fachbildemaschinen versehen, um Schwingungsimmissionen auch bei direkt neben der Weberei wohnenden Nachbarn unter die Fühlbarkeitsschwelle zu senken. In der Schärerei werden einzelne Garne mittels Maschinen auf einen Kettbaum aufgewickelt. In der Schlichterei wird dann jeder Kettfaden zum Schutz vor der weiteren Verarbeitung mit Schlichte ummantelt. Hierfür steht uns die heute modernste Technologie in Form eines neuen Schlichtetrogs zur Verfügung. Durch diese Technologie konnten wir die abzulassende Restflotte pro Partie um 90 % reduzieren. Weiters befinden sich hier auch die Einzieherei und die Rohwarenkontrolle.

Rohwarenlager

Die Rohwarenlagerung erfolgt in einem vollautomatisierten Hochregallager, in welchem mittels Roboter das Gewebe für die weiteren Veredelungsschritte sortiert wird.

Stückfärberei

In der Stückfärberei wurde ein neuer Maschinenpark installiert sowie zusätzliche Investitionen im Abwassermanagement getätigt.

Durch die Wasser-Wärmerückgewinnungsanlagen werden aus den kontinuierlichen Waschprozessen etwa 5.200.000 kWh jährlich eingespart. Die Energieeinsparung bei den diskontinuierlichen Prozessen beträgt pro Jahr ca. 3.700.000 kWh. In der Stückfärberei stehen die Stückputzmaschine, mit der grobe Verschmutzungen mit Bürsten vom Stoff entfernt werden. Weiters befindet sich dort die Senge zum Abflammen abstehender Fasern und die Breitwaschmaschine sowie eine Hotflue zum Färben der Gewebe.

Beim Mercerisieren wird das Gewebe mit Natronlauge behandelt. Das führt zu einer besseren Färbbarkeit, höherer Festigkeit und seidenartigem Glanz. Getzner Textil betreibt bereits seit Anfang der 70er Jahre eine Laugenrückgewinnungsanlage, die 2004 komplett erneuert wurde. Mit ihr wird der Bedarf an Frischlauge vermindert und der Energieeinsatz optimiert. Bei der Laugenrückgewinnungsanlage werden durch Wärmerückgewinnung ca. 1.600.000 kWh jährlich eingespart. Die Abwärme wird ebenfalls für Heizungs- und Lüftungsanlagen eingesetzt.

Ausrüstung

Es wurden große Investitionen in Abluftreinigung und Abluftwärmerückgewinnung getätigt. Bedingt durch den sehr hohen Automatisierungsgrad laufen die Prozesse hocheffizient ab. An den Spannrahmen werden die unterschiedlichsten Flotten angebracht, die Breiten eingestellt und fixiert. Für die Spannrahmen-Abluftreinigung ist eine Biofilteranlage im Einsatz. Anschließend wird mit der Sanfor mittels trockener Hitze in Kettrichtung eingekrumpft, um eine Stabilisation des Einsprungs zu erreichen.

Die Versorgung des gesamten Prozess- und Trinkwassers erfolgt über zwei betriebseigene Brunnenanlagen.

Legereiendkontrolle und Versand

Wenn die Gewebe alle Prozesse durchlaufen haben, kommen sie in die Legereiendkontrolle und Versand. Mittels Schautischen wird das Gewebe zusätzlich manuell kontrolliert. Je nach Kundenwunsch wird das Gewebe gerollt oder dubliert.

Um den termingerechten Ablauf der gesamten Prozessvielfalt garantieren zu können, wird ein hoher logistischer Aufwand betrieben.

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